Die Meta Quest 3 – Das beste VR-Headset für iRacing?

iRacing und Meta Quest 3 VR-Brille im Test

Welches ist die beste VR-Brille für Simracing allgemein oder speziell auch für iRacing? Wir haben diverse VR-Brillen und VR-Headsets für euch speziell in Kombination mit der beliebtesten Rennsimulation iRacing getestet.
Da schon allein die Konfiguration und das perfekte Setup von iRacing selbst am PC kein Kinderspiel ist, besonders in Punkto Grafikeinstellungen und Performance-Setup, ist die Einbindung einer VR-Brille in die Simulatorumgebung eine zusätzliche Herausforderung.

iRacing mit VR-Brille

Simracing: SFX100 Motion Rig Anleitung Traction Loss TL
Der Vorteil der Meta-Quest 3 VR-Brille: Das VR-Headset kann sowohl als Standalone VR System als auch im PC-VR Modus verwendet werden. Der Standalone-Modus ist primär für das VR-Gaming oder das Schauen von Videos direkt in der Brille ohne PC-Anbindung gedacht. Doch für die Integration in den Rennsimulator muß die Brille auch die Anbindung an den PC unterstützen. Da übernimmt dann der Gaming-PC bzw. der Simulator-PC die Rechenleistung und Grafikaufbereitung und die VR-Brille dient in erster Regel nur als 3D-Anzeigegerät (quasi als 3D Bildschirm). Außerdem übernimmt die Brille noch das Head-Tracking und somit die Orientierung und Bewegungsanalyse im Raum.

Dementsprechend ist auch weiterhin eine gute leistungsfähige Grafikkarte in PC weiterhin Grundlage und Voraussetzung. Für unsere Testumgebung kam in einem HP Omen PC eine NVIDIA RTX 3090 Grafikkarte zum Einsatz.

Die Meta Quest 3 gibt es als 128 GB Version und auch mit 512 GB Speicher. Für den Einsatz als Simracing VR-Brille ist der interne Speicher jedoch nicht relevant, sodaß die Version mit 128 GB problemlos genügt:

Meta Quest 3 - 128 Gigabyte
  • Erhalte beim Kauf einer Meta Quest 3 128 GB den brandneuen Titel Asgard’s Wrath 2 (im Wert von 59,99€) gratis dazu
  • Tauche ein in außergewöhnliche Erlebnisse mit einem Mixed-Reality-Headset, das dein Zuhause in einen aufregenden neuen Spielplatz verwandelt, in dem virtuelle Elemente mit deiner realen Umgebung verschmelzen
  • Erlebe die leistungsstärkste Quest aller Zeiten* mit Performance auf einem neuen Level und mehr als der doppelten Prozessorleistung von Quest 2. (* Basierend auf der Grafikleistung von Snapdragon XR2 Gen 2 im Vergleich zu Meta Quest 2.)
  • Mit der atemberaubenden Grafik des 4K+ Infinite Displays (fast 30 % höhere Auflösung im Vergleich zu Quest 2) und dem satten 3D-Audio mit klarerem Sound, verbesserter Bassleistung und einem um 40 % höheren Lautstärkebereich als bei Quest 2 erwarten dich immersive Abenteuer.
  • Datenschutzfunktionen und Aufsichtstools stellen sicher, dass alle Familienmitglieder unbesorgt auf Entdeckungsreise gehen können: Siehe die Kinderschutzrichtlinien online, Konten für Personen ab 10 Jahren

Meta Quest 3 – iRacing Setup

Meta Quest 3 - VR Brille mit iRacing Simracing im Test - AirLink oder USBDie Meta Quest 3 läßt sich auf zwei Arten mit dem PC verbinden und betreiben:

  • via USB-C Kabel (oder natürlich mittels USB-A Adapter)
  • drahtlos via WLAN / WIFI über die sogenannte Oculus AirLink Verbindung

Die Anbindung, Integration und Konfiguration sowie die Grafikeinstellungen der Meta Quest 3 sowie die Performanceoptimierung für iRacing sind (wie bei jeder Simulator-Hardware oder auch anderen VR-Brillen) nicht ganz einfach und werden von uns in einem separaten Artikel beschrieben.

Angenehm: bereits seit geraumer Zeit existieren in iRacing und nun auch oben im iRacing Menü direkte separate Einstellmöglichkeiten, die zusätzlich zum Monitor auch separat für VR-Brillen vorgenommen werden können. Dabei ist neben dem Monitor eine separate Setup-Möglichkeit für OpenVR, OpenXR und Oculus gegeben.

Testbericht und Erfahrung

Zum einen überzeugt im Praxistest die wirklich gute Bildqualität der MetaQuest 3 (die richtigen Einstellungen vorausgesetzt). Hohe Bildfrequenzraten von 90 FPS sind bei gleichzeitig geringer Latenz in der Regel problemlos möglich und sorgen für ein weiches und angenehmes Bild. Gleichzeitig ist das Meta Quest 3 Headset durch sein geringes Gewicht und die kompakte Bauform sowie die zahlreichen Einstellmöglichkeiten sehr angenehm zu tragen. Auch langen Racing-Sessions steht somit nichts im Wege.

Besonders überzeugt das wirklich präzise Head-Tracking. Dieses löst die Meta Quest 3 wie auch schon die Vorgänger (Meta Quest 2 und Oculus Quest / Oculus Rift) mittels Positionsbestimmungskameras an der Brille. Voraussetzung für ein sauberes Tracking ist ein durchschnittlich gut ausgeleuchteter / beleuchteter Raum.

Durch das extrem breite Sichtfeld (FOV) und den perfekt flexibel und stufenlos einstellbaren Augenabstand ist das Bild angenehm und Schwindelgefühle sowie Ermüdungserscheinungen bleiben aus.

Die Akkulaufzeit liegt zwischen 1-2 Stunden, kann aber beim Betrieb mittels USB-Kabel am PC um einige Stunden verlängert werden, da das VR-Headset dann nicht nur über das USB-C Kabel mit dem PC kommuniziert, sondern auch gleichzeitig geladen wird. Trotzdem ist der Stromverbrauch der 3D-Brille höher als der Ladestrom – sodass auch dann die Brille nach etlichen Stunden irgendwann einmal leer ist und erneut aufgeladen werden muss.

VR-Brille vs. Monitor oder Tripple-Screen bei iRacing

Meta Quest 3 - VR Brille mit iRacing Simracing im Test - Tripple Screen - Widescreen Die grundsätzliche Glaubensfrage und Streitdiskussion zwischen den optimalen und perfekten Simulator Hardware-Setup Möglichkeiten wird sich wohl niemals final beantworten lassen – zumal dabei auch immer die individuellen Vorlieben des Nutzers und Fahrers eine Rolle spielen werden.

Schon zwischen Single-Screen als 49-Zoll Ultrawide-Monitor im 32:9 Format oder dem Tripple-Screen Simulator Setup fällt die Entscheidung schwer.

Doch eine VR-Brille am iRacing Simulator eröffnet eine ganz neue Freiheit, die mittels Monitoren einfach unerreicht bleibt. Die Freiheit, mittels Schulterblick die Taktik der Konkurrenten in ihren Autos noch besser abzuschätzen und die eigenen Fahrmanöver durch die realistische 3D-Umgebung noch präziser auf den Punkt zu bringen ist ein Vorteil, der ganz klar für das Virtual-Reality iRacing Setup spricht.

Anders als erwartet ist dieses atemberaubende 3D-Erlebnis nicht nur ein kurzzeitiger Hype für die Sinne, sondern eröffnet in unseren Augen ein ganz neues Spielerlebnis und eine noch wesentlich bessere Realitätsnähe in der Simulationswelt. Bremspunkte und Fahrbahngegebenheiten, Curbs und Einlenkpunkte sowie Fahrbahngegebenheiten und Abstände sowie Entfernungen lassen sich wesentlich besser erkennen und einschätzen.

Der Blick kann frei in die Kurve und entlang der Ideallinie gleiten – und ein kurzer Blick ins Cockpit und auf die Instrumente verschafft jederzeit Klarheit über die aktuelle Situation. Realität und Simulation verschwimmen oder besser gesagt verschmelzen noch besser ineinander.

In unseren Augen ein Erlebnis, welches mit bisherigen Mitteln und konventionellen Monitoren absolut nicht erreichbar ist

Vergleich VR-Brillen

Im Vergleich zu anderen VR-Brillen punktet die Meta Quest 3 auf verschiedenen Ebenen. Der Hauptvorteil gegenüber des Vorgängers, der Meta Quest 2 bzw. Oculus Quest 2, ist zum einen die verbesserte Optik durch die neuen Pancace-Linsen und den vergrößerten POV sowie die höhere Auflösung der Quest 3 von 2.064 × 2.208 Pixeln je Auge und somit 4.128 × 2.208 Pixeln insgesamt. Die Auflösung ist somit um gut 30% gestiegen.

 

Die Passthrough-Fähigkeit der Meta-Quest 3, die eines der Haupt-Verkaufsargumente und Neuerungen ist und die neue Welt der AR Augmented Reality oder Mixed-Reality Spiele ermöglicht, ist für den Simracing-Einsatz so gut wie gar nicht relevant und kann höchstens für die Manübedienung im iRacing Menü genutzt werden.

Im Vergleich zu anderen Brillen wie der HP Reverb G2 oder der HTC Vive / HTC Vive Pro / HTC Vive Pro 2 oder der Pico 4 bietet die Meta Quest 3 ganz klar ein wesentlich besseres und interessanteres Preis-Leistungsverhältnis. Auch wenn die HP Reverb G2 eine vergleichbare oder gar minimal bessere Auflösung bietet, so ist sie jedoch schon längst in die Jahre gekommen und vergleichsweise teuer.  In Punkto Bildwiederholungsrate toppt die Meta Quest 3 die HP Reverb G2 außerdem mit ihren 120 Hz im Vergleich zu den 90Hz der HP Reverb G2.

Die Pico 4 und die Meta Quest 3 liegen sowohl bei der Auflösung als auch im Preis relativ eng beieinander. Auch die Bildqualität ist bei beiden VR-Brillen sehr gut. Die wesentlich bessere Rechenleisung der Meta Quest 3 spielt für PC VR und iRacing / Rennsimulationen und Simracing keine so große Rolle. Aber speziell beim Headtracking kann die Meta Quest 3 in diesem Vergleich punkten. Und sollte man die VR-Brille auch außerhalb der Simracing Umgebung nutzen wollen, bietet die die Quest 3 das eindeutig bessere Gesamtpaket.

 

Vorschau Produkt Bewertung Preis
Meta Quest 3 - 128 Gigabyte für iRacing Meta Quest 3 - 128 Gigabyte für iRacing 549,00 EUR

 

Fazit und Empfehlung

Welche VR-Brille soll ich für iRacing kaufen oder welches VR-Headset ist für iRacing zu empfehlen?

Dabei sind wir zu folgendem Ergebnis und somit auch unserer Empfehlung gekommen:

Die Meta Quest 3 ist aktuell in Sache Preis-Leistung die beste VR-Brille für iRacing und Simracing allgemein!

 

Bewertungskriterien

Die folgenden Faktoren wurden für diesen VR-Brillen-Test mit einbezogen:

  • Preis-Leistungs-Verhältnis des VR-Headsets
  • Auflösung und Bildqualität
  • 3D-Eindruck
  • Tracking / Head-Tracking
  • maximale und durchschnittlich konstante FPS-Rate (Bildfrequenz)
  • Tragekomfort und Gewicht
  • Latenz / Verzögerung im Gameplay / innerhalb der Simulation
  • maximal und minimal möglicher variabler Augenabstand
  • Akkulaufzeit
  • Anbindungsmöglichkeiten / Kommunikation / Schnittstellen

Weitere interessante Artikel zum Thema VR-Brillen und Meta Quest

 

Weitere interessante Artikel zum Thema Simracing