Japanischen Sensu Uchiwa Ōgi Handfächer günstig kaufen

Die aktuellen Sommertemperaturen machen nicht nur elektrische Geräte wie mobile Klimaanlagen oder Ventilatoren, sondern auch ganz klassische Handfächer sehr beliebt. Doch woher rühren eigentlich die traditionellen Handfächer? Und was unterscheidet einen klassischen Handfächer von einem Japanischen Sensu Handfächer? Wir klären auf.


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Was ist die Funktion eines Handfächers?

Ein Handfächer kann vielfältige Funktionen aufweisen. Meist werden Handfächer genutzt, um in der schwülen, heißen Sommerzeit etwas Kühlung zuzufächeln. Ein Handfächer kann aber auch zum Vertreiben von Insekten / Mücken sowie zum Anfachen eines Feuers genutzt werden. Zudem dienen Fächer oftmals als Ausdrucksträger und Ausdrucksgegenstand bei traditionellen Tänzen.

Herkunft des Fächers und Geschichte in Japan

Insbesondere im asiatischen Raum gelten Handfächer als beliebtes und traditionsreiches Instrument in den besonders warmen Sommertagen. Seinen Ursprung hat der Fächer jedoch nicht in Japan, sondern zunächst in China. Hier galten Fächer aus Federn eines Fasans lange Zeit als ideales Instrument, um das Gesicht vor der heißen Sonne zu schützen. Im 6. Jahrhundert, so sagt man, schaffte es der chinesische Fächer durch Ausbreitung der chinesischen Kultur auch nach Japan. Insbesondere der so genannte Blattfächer – japanisch uchiwa – sowie Fächer aus Fasanenfedern finden sich auf den Wandmalereien in Japans Grabkammern aus dem 6. Jahrhundert wieder.

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Während Fächer aus Fasanenfedern vor allen Dingen Kaiserfamilien und Klerikern vorbehalten waren, nutzte das einfache japanische Volk ganz konventionelle Fächer aus geflochtenen Blättern. Später haben japanische Handwerker den Faltfächer – japanisch ōgi oder sensu – erfunden. Die ersten Faltfächer – die hi-ōgi – wurden aus Zypressenholz gefertigt. Diese Fächer aus schmalen, keilförmigen Holzplättchen waren ein charakteristisches für Accessoire der damaligen Hofdamen. Wurden die Fächer aus Schildpatt oder wurden die Fächer aus Elfenbein gefertigt, wurden diese in der Neuzeit insbesondere in westlichen Ländern zu einem kostbaren Utensil. Der Papier-Fächer, der kami-ōgi, setzte sich erst im 9. Jahrhundert durch. Später bzw. insbesondere Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Handfächer zu einer sehr beliebten Export-Ware, was vor allen Dingen auf immer billigere Produktionsverfahren zurückzuführen ist. Dennoch gibt es auch heute noch Anbieter und Handwerker, die besonders hochwertige und kunsthandwerklich anspruchsvolle Handfächer anbieten. Diese zeichnen sich nicht nur durch Darstellungen aus der Tier- und Pflanzenwelt oder Natur- und Landschaftsdarstellungen, sondern auch durch raffinierte Designs und äußerst anspruchsvolle Ziertechniken aus. Bekannte Namen bzw. Bezeichnungen für einen chinesischen Handfächer / japanischen Handfächer sind heute Handfächer, Sensu, Ōgi oder Uchiwa.